Kulturforum Görlitzer Synagoge

 

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Das Synagogengebäude in der Otto-Müller-Straße in Görlitz wurde 1909-1911 von den Architekten Lossow und Kühne erbaut, die auch für zwei der wichtigsten Gebäude ihrer Zeit verantwortlich waren: den Leipziger Hauptbahnhof und das Dresdner Schauspielhaus.

 

 

Das jüdische Bürgertum setzte damit ein repräsentatives Zeichen ihres Selbstverständnisses als integrierter Teil der Stadtgesellschaft in der Blütezeit der Stadtentwicklung zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts.

 

Obwohl die Synagoge als einzige in Sachsen und eine der wenigen in Deutschland die Gräueltaten der Nationalsozialisten nahezu unbeschadet überstanden hat, erlitt die jüdische Bevölkerung von Görlitz in der Zeit des Nationalsozialismus das gleiche Schicksal wie an allen anderen Orten.

 

 

Dank Fördermitteln des Bundes kann, nach rund achtzig Jahren, das Gebäude in Kürze mit zeitgemäßer Ausstattung als Kulturforum Görlitzer Synagoge in Betrieb genommen werden.

 

Der Name verweist auf die unterschiedlichen Nutzungsformate: er kommuniziert regional wie überregional nachvollziehbar einen bedeutenden Ort der gesellschaftlichen Begegnung, des kulturellen Angebots und des Gesprächs; er stellt die Stadt Görlitz als Ort des Geschehens deutlich in den Mittelpunkt, und er lässt klar erkennen, dass es sich bei der heute säkularen Form um ein Gebäude handelt, welches ursprünglich als Synagoge errichtet und genutzt wurde.

 


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